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Digger

Digger Poster (Bildquelle: Warner Bros. Pictures / IMDb)

Digger

“Digger here got us into this mess, and Digger’s gonna dig us out again!”

Ist es nicht schön, eine Person zu haben, die Problem und Lösung zugleich ist? 

Es macht die Dinge so einfach.

In unserer Welt heißt sie Trump, Thiel oder Musk.

In der Welt von Regisseur Alejandro González Iñárritus neuester, zutiefst unpopulärer Politsatire heißt sie Digger Rockwell. 

Man liebt sie zu hassen, liebt sie zu parodieren und schlussendlich auch die Parodie zu hassen.

Hauptsache man hat irgendein Ventil für die verzweifelte Energie, die aufkommt, wenn man sieht, was sie mit unserer Erde anstellen. Ich meine, was soll man denn auch anderes tun? Ihnen gegenüber aufständisch werden?

Dass ich nicht lache.

Digger ist nicht nur ein schlechter Mensch, es ist auch, zumindest nach gängigen Standards, ein schlechter Film, bei dem man sich ernsthaft fragen muss, warum er überhaupt gemacht wurde.

Für die meisten Kulturkritiker hört die Analyse des unliebsamen Werkes an dieser Stelle auf. 

Für Kanal C geht sie dort gerade erst los.

Man kann schließlich immer tiefer buddeln.

Bildquelle: Warner Bros. Pictures / Legendary Pictures

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