Emma Ruth Rundle zu Gast in Augsburg

Zum ersten Mal war die Amerikanische Künstlerin Emma Ruth Rundle zu Gast in Augsburg und gab ihr vorletztes Konzert vor Tourende. Zusammen mit ihrem Mann, der sie auf ihrer Tour begleitete und sogar ihre Vorband war, war sie angereist um dem Augsburger Publikum ihre ruhigen Indie und Folkklänge zu präsentieren. Noch vor ihrem Gig konnte ich die aufgeschlossene und freundliche Sängerin aus Chicago treffen und ihr ein paar Fragen stellen. Nicht nur zu ihrer Musik an sich sondern auch zur aktuellen politischen Lage in den Staaten. Mal mehr und mal weniger ausführlich erzählte Emma mir aus ihrer Vergangenheit und der jetzigen Lage ihrer Karriere. Außerdem hat sie mir erzählt, was sie zwischen den Zahlreichen Gigs macht um runter zu kommen.

Über ein Erlebnis und dem dazugehörigen Song durfte ich mehr erfahren. Nämlich als ihre Großmutter starb. Das berührte sie sehr und sie verarbeitete den Schmerz in dem Song „Paper Hands“. Zusammen mit ihrer Band „The Nocturnes“, mit der sie ebenfalls manchmal auf der Bühne steht, hat sie diesen aufgenommen und erzählt dabei wie sie ihre Oma bei den letzten Momenten ihres Lebens begleitet hat.

Und auch sobald ich das Aufnahmegerät abschaltete war die Sängerin sehr entspannt und absolut freundlich. Wir haben uns dann noch über das deutsche Bier unterhalten und ich hab ihr noch ein paar Tipps zu meinen Favoriten, was Bier angeht, mit auf den Weg gegeben. Nachdem wir uns noch über das ein oder andere Getränk ausgetauscht hatten, verabschiedeten sich Emma und ihr Mann, da sie vor der Show noch einen Spaziergang durch die Innenstadt von Augsburg machen wollte. Nach ihrem Ritual startete dann ihr Mann mit seinem Vorkonzert und leitete mit sanfter Stimme und leichten Indie Klängen in das Programm seiner Frau über. Insgesamt ein sehr gelungener Abend, mit begeisterten Zuhörern.

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