Volcano

Künstler: Temples

Genre: Psych-Pop, Psychedelic Rock

So langsam kann man den Psychedelic-Hype in der Musikwelt wohl nicht mehr leugnen. Allen voran natürlich Tame Impala, gefolgt von Bands wie Froth, Foxygen oder King Gizzard & The Lizard Wizard. Und es hört nicht auf. Denn schon wieder hat eine stark von den 60s beeinflusste Psycheledic Rock-Band ein ganz wunderbares Album veröffentlicht. Die Rede ist von Temples und ihrem brandneuen zweiten Album Volcano.

Zwei Jahre mussten wir nun auf das heiß ersehnte Album des Quartetts aus dem mittelenglischen Kettering warten. Dabei sind sie dem Sound ihres Debüts treu geblieben –  cleverem Psych-Pop vom Feinsten. Damit wurden sie immerhin schon von Indie-Größen wie Noel Gallagher und Johnny Marr von den Smiths in den höchsten Tönen gelobt. Trotzdem haben die Temples nun, wie sie selbst behaupten, aber auch viel Neues einfließen lassen und sind jetzt organisierter. So orientiert sich Volcano zum Beispiel thematisch stark an den Zehn Geboten. Gleichzeitig geht es aber auch oft um Verzweiflung, gewisse Ängste und den Tod. Für diese Zustände werden jedoch therapeutische Lösungsansätze  präsentiert und das Album kommt allgemein sehr positiv daher. Sänger und Gitarrist James Bagshaw behauptet zum Beispiel, dass er gerne einen harmonisch-verspielten Disney-Vibe mit den Songs erzeugen möchte – nur eben mit einem leicht düsteren Touch. Wir finden, das ist ihm und seinen Bandkollegen definitiv gelungen. Volcano von Temples ist wieder ein kleines Meisterwerk geworden und absolut verdient unser Album der Woche.

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