Glitzer auf Beton

Künstler: Schrottgrenze

Genre: Deutschrock, Indie, Punk

Vorhang auf für neue (alte) Bekannte aus dem deutschsprachigen Indie-Rock/Indie-Punk-Genre: Die Niedersachsen von Schrottgrenze melden sich 6 Jahre nach ihrer Auflösung mit neuem Material zurück: „Glitzer auf Beton“ heißt das neue Schmuckstück in ihrer Plattensammlung – beim Lesen vom Albumtitel mag sich bestimmt so manch einer fragen: „Häää?! Glitzer auf Beton? Wasn dat für ’nen komischer Name! Und wer nennt sich Schrottgrenze als Band??“ Tja, Haters gonna hate – die Jungs aus dem Norden der Republik sind bekannt dafür, auf Konventionen zu pfeifen und der Gesellschaft mit ihrer Musik – ganz liebevoll, versteht sich – den Mittelfinger zu zeigen. Das kommt auf ihrer neuen Platte auch mehr denn je zur Geltung: Sänger Alex Tsitsigas steht offen dazu, Genderqueer zu sein und sich nicht irgendwelchen Geschlechtskonstrukten verschreiben zu wollen. „Lieb doch einfach wen du willst, lass‘ die anderen reden“ – so kann man die Devise von „Glitzer auf Beton“ am besten zusammenfassen. Verpackt wird diese Scheiß-drauf-Einstellung in 12 eingängigen, ohrwurmverdächtigen Songs, die stilistisch im Gegensatz zu der Attitüde der Band einem festen Muster folgen: Zwischen Indie-Rock/Deutschrock/Punk oder Deutschpop findet sich auf unserem Album der Woche so ziemlich alles, was das deutsche Musikherz begehrt.

Schlagworte:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*