Power Posing

„Your body language may shape who you are“ (Amy Cuddy, TedTalk 2012)

Power Posing ist DER neue Trend in der Management Welt. Aber auch ihr könnt davon profitieren, denn beim Power Posing geht es im Prinzip nur darum selbstbewusster und, übertrieben gesagt, sich mächtiger zu fühlen. Und von diesem Gefühl können wir schließlich alle profitieren oder?

Beim Power Posing geht es darum den Körper gezielt einzusetzen, um sich sozusagen selbst auszutricksen, sprich eine bestimmte Stimmung zu aktivieren. Die US-amerikanische Psychologin Amy Cuddy ist die führende Forscherin auf diesem Gebiet. In mehreren Studien konnte sie in Zusammenarbeit mit ihren KollegInnen herausfinden, dass Power Posen das Stresshormon Cortisol senken und das leistungssteigernde Hormon Testosterol erhöhen kann. Dabei stellte sich heraus, dass unser Körper und unsere Haltung direkt unsere Stimmung beeinflusst. Je mehr Raum eure Gestik einnimmt, desto wirkungsvoller. Eine verschränkte, eingeknickte Haltung zeigt dagegen nicht sonderlich viel Eindruck und wird sich negativ auf eurer Selbstwertgefühl auswirken. Eine offene, einladende Pose (z.B. Beine und Hände weit vom Körper gespreizt) dagegen wirkt nicht nur auf euch, sondern auch auf andere extrem positiv. Ihr werdet euch direkt selbstbewusster fühlen und die Menschen in eurer Umgebung wahrscheinlich auch mit den positiven Vibes anstecken.

Aber Achtung! Niemals die Power Posen während wichtigen Gesprächen durchführen, sondern davor! Kein Arbeitgeber wird euch anstellen, nachdem ihr demonstrativ eure Füße auf den Tisch geworfen habt!

Amy Cuddy schlägt in ihren Buch Presence konkret fünf „Powerful Poses“ vor. Diese müssen nur wenige Minuten (2-3 Minuten) gehalten werden, um den benannten Effekt zu bewirken.

  1. Superman Pose: Die Beine schulterbreit auseinander stellen, die Arme in die Hüfte gestemmt, die Brust raus und den Kopf stolz nach oben.
  2. Boss Pose: Setzt euch auf einen Stuhl, legt die Füße verschränkt auf einen Tisch und nehmt ebenfalls die Hände verschränkt hinter den Kopf.
  3. Politiker Pose: Stellt euch vor einen Tisch, stellt die Beine schulterbreit auseinander, lehnt euch leicht nach vorne als würdet ihr mit einem Publikum reden, berührt mit den Fingerspitzen den Tisch und haltet euch gerade.
  4. Kino Pose: Setzt euch auf einen Stuhl, „spreizt“ die Beine, legt einen Arm locker auf euer Bein und den anderen legt ihr (der bekannte Kino-Move) auf die Stuhllehne auf den Stuhl nebenan.
  5.  Baby Boss Pose: Sitzend, die Hände verschränkt hinter den Kopf und die Beine überschlagen. Also nicht ganz so bossy wie Pose zwei.

Auch Yoga (z.B. die Kobra) bietet eine Menge Posen, die sich eignen sich selbstbewusster zu fühlen und offener mit anderen zu agieren. Generell zeigt Sport eine positive Wirkung auf die eigene Stimmung und die Ausstrahlung auf andere! Es gibt also endlich einen guten Grund ordentlich zu Posen und mal wieder Sport zu machen!

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