„Traumfabrik“ – Ein (ost)deutscher Liebesfilm

Die Geschichte eines Statisten, der für ein Mädchen einen ganzen Film dreht.

So könnte man den Plot des Films „Traumfabrik“ in einem Satz abhandeln. DDR, Sommer 1961: Der Ex-Soldat Emil bekommt einen Job als Komparse in den traditionsreichen Filmstudios in Potsdam-Babelsberg. An seinem ersten Tag verliebt er sich unsterblich in die französische Tänzerin Milou. Doch als die beiden sich wiedersehen wollen, kommt ihnen der Bau der Berliner Mauer in die Quere. Die Chancen für ein erneutes Zusammentreffen liegt nahe Null. Doch Emil, mittlerweile unter Pseudonym, setzt als angeblicher Jung-Regisseur alles daran, einen Monumentalfilm drehen zu dürfen. Denn dann, glaubt er, wird seine Milou wieder in die DDR kommen.

 

Bei einem deutschen Film bin ich grundsätzlich erstmal skeptisch – besonders bei Liebesfilmen. Doch der historische Kontext und das Setting rund um das älteste Filmstudio der Welt reizte mich. Und siehe da: Ich war positiv überrascht. Der Film hatte zwar einige Schwächen, funktioniert aber als solide und sehenswerte RomCom.

Foto: Jens Koch/TOBIS Film

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