Hug of Thunder

Künstler: Broken Social Scene

Genre: Indie-Pop

Unser Album der Woche kommt diesmal von alten Hasen aus dem Indie-Game. Nach sieben Jahren Pause melden sich Broken Social Scene mit ihrem sechsten Studioalbum „Hug of Thunder“ zurück. Die Kanadier liefern dabei den perfekten Mix aus eingängigen Hymnen und ruhigen Gitarrenklängen.

Die Broken Social Scene ist ein loses Kollektiv aus 16 Indie-Musikern, sogar ein paar richtige Größen sind dabei. Kevin Drew, Leslie Feist, Jason Collett gehören beispielsweise zum Ensemble. Und trotzdem klingt auf der neuen Platte alles wahnsinnig eingespielt, als würden die Musiker seit Jahren und ohne Unterbrechung gemeinsam spielen. Das wirklich Beeindruckende daran ist die Balance, die man auf dem Album zu jeder Sekunde spürt. Euphorie und Melancholie halten sich auf der Platte die Waage, aber eins fehlt dabei nie: „Hug of Thunder“ vermittelt durchgehend eine Energie, die elektrisiert und begeistert.

Auf den ersten Songs des Albums vermitteln die Musiker aus Toronto diese Energie in lebensbejahenden Folk-Pop-Hymnen. Im zweiten Abschnitt geht es dann ruhiger zu, doch auch hier begleitet eine impulsive Aufbruchsstimmung jeden einzelnen Song.

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